Beschreibung

MobiliseSME will die Möglichkeiten für ein grenzüberschreitendes Mobilitätsprogramm für Arbeitnehmer von KKMU in Europa untersuchen. Die leitende Annahme besteht darin, dass ein solches Programm mehr Geschäftsmöglichkeiten für Unternehmer schaffen und gleichzeitig die Karriere und Erfahrungen von Arbeitnehmern bereichern kann.

Um dieses Ziel zu erreichen, wird das Projekt zunächst einige gezielte Aktionen durchführen, die einen guten Überblick über die Zweckmäßigkeit der Einrichtung eines solchen Programms liefern, und dann die Umsetzungsmöglichkeit anhand eines Pilotprojekts testen.

Hier eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Aktionen:

  • Sekundärforschung über den Rechtsrahmen für Mobilität und verwandte Programme
    Die Partner von MobiliseSME werden eine Untersuchung über den Rechtsrahmen und bestehende Mobilitätsprogramme in 20 Ländern durchführen: Österreich, Bulgarien, Belgien, Kroatien, Estland, Frankreich, Deutschland, Gibraltar, Griechenland, Ungarn, Italien, Niederlande, Polen, Portugal, Rumänien, Slowenien, Spanien, Schweden, Türkei und Vereinigtes Königreich.
    Das Ziel dieser Untersuchung besteht darin, eine Vorstellung des allgemeinen rechtlichen Hintergrunds in jedem dieser Länder zu gewinnen, mit besonderem Schwerpunkt auf dem Verfahren für die Entsendung von Arbeitnehmern. Dies geschieht in der Absicht, Lösungen für alle administrativen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Hindernisse nahezulegen, denen man bei der Durchführung eines internationalen Pilotprojekts zur Mobilität in diesen Ländern begegnen könnte.
    Die Untersuchung wird auch Instrumente für Business-to-Business-Entsendungen in diesen Ländern berücksichtigen und fragen, ob es Best practices gibt, auf die das MobiliseSME-Mobilitätsprogramm zurückgreifen könnte.
    Das Projekt wird einen abschließenden Forschungsbericht veröffentlichen, in dem die einzelnen Ergebnisse der Untersuchung aufgeführt werden und empfohlen wird, wie das Mobilitätsprogramm im Rahmen der staatlichen Sozialversicherungen, Arbeitsgesetze und Steuersysteme am besten funktionieren kann.
  • Online-Mobilitäts-Fragebogen für Arbeitnehmer und Unternehmer von KMU
    MobiliseSME wird einen Online-Fragebogen an KMU in ganz Europa versenden. Es sollen bis zu 100.000 KKMU erreicht werden.
    Diese Befragung zielt darauf festzustellen, wie viel Interesse an einem neuen europäischen Mobilitätsprogramm besteht und mit welchen Fragen Unternehmer und Arbeitnehmer konfrontiert zu werden erwarten, wenn sie an einem solchen Programm teilnehmen.
  • Nationale Fokusgruppen zur Mobilität für Unternehmer und Arbeitnehmer von KMU
    MobiliseSME wird 2 Fokusgruppen in jedem der folgenden Länder einrichten: Österreich, Belgien, Estland, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Italien, Niederlande, Rumänien, Spanien, Schweden, Türkei und Vereinigtes Königreich.
    Die Fokusgruppen sollen die Gültigkeit der statistischen Ergebnisse der Online-Befragung und der theoretischen Ergebnisse der Sekundärforschung in jedem Land überprüfen, indem sie mit Unternehmern und Arbeitnehmern von KKMU in Europa über die Idee eines solchen Programms, den Nutzen, den sie sich davon versprechen, und die erwarteten Hürden diskutieren. Wir erhoffen uns davon auch Aufschluss darüber, welche Sektoren am ehesten an einem Mobilitätsprogramm interessiert sind.
  • Mobilitäts-Pilotprojekt
    Durch die Sekundärforschung, die Online-Befragung und die Fokusgruppen hofft MobiliseSME in der Lage zu sein, ein Mobilitäts-Pilotprojekt zu starten, das sowohl der nationalen Gesetzgebung als auch den Erwartungen der teilnehmenden Unternehmen gerecht wird.
    Das Pilotprojekt wird eine Online-Datenbank verwenden, um das Matchmaking zwischen aufnehmenden und entsendenden KKMU zu erleichtern, unterstützt durch Smartphone-Anwendungen für den praktischen Zugang. Außerdem werden die einzelnen Projektpartner die Vermittlung unterstützen, bei der Vorbereitung des Austauschs helfen und in allen praktischen Fragen während des Austauschs und danach Unterstützung bieten. In diesem Projektstadium ist für jeden Mobilitätsaustausch eine Dauer von 1-2 Monaten vorgesehen.
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